Konsumarten von Salvia Divinorum  
 

Einnahmearten von Salvia Divinorum
Es gibt einige Möglichkeiten der Einnahme von Salvinorin, jedoch wird es meistens geraucht, gekaut, als Flüssigextrakt und in sehr seltenen Fällen als Zäpfchen verwendet werden. Viele Konsumenten berichten, dass sie auf die eine Salvia divinorum Konsumart besser reagieren, als auf die andere. Es gibt wenige Erfahrungen zu den Konsumarten über Pappen, festen Extrakt und Zäpfchen, da diese selten genutzt werden. In jedem Falle kann Salvinorin ausschließlich über die Schleimhäute aufgenommen werden und zerfällt wirkungslos im Magen.

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Salvia divinorum Rauchen / Verdampfen
Der Hauptwirkstoff der Salvia divinorum Pflanze, das Salvinorin, kann durch Rauchen des Materials, und der damit einhergehenden Verdunstung des Wirkstoffes, über die Lungenschleimhaut aufgenommen werden. Der Salvia divinorum Rausch beim Rauchen setzt innerhalb einiger Sekunden ein und wirkt 5 - 15 Minuten. Der Höhepunkt liegt bei etwa 2 Minuten, in dem die Realität völlig auf den Kopf gestellt wird. Danach klingt der Salvia divinorum Rausch mit Halluzinationen und leicht veränderter Realität aus. Der Wirkungszeitraum ist also viel kürzer als bei den meisten anderen Halluzinogenen, die üblicherweise mehrere Stunden bis ganze Tage wirken. Beim Rauchen von Salvia divinorum muss eine hohe Verbrennungstemperatur existieren, da das Salvinorin A, eine schwerflüchtige Substanz, sonst nicht verdampfen kann. Daher wird Salvia divinorum meist in so genannten Bongs (Wasserpfeifen) geraucht. Salvia divinorum sollte möglichst schnell geraucht werden, deswegen wird von vielen die Salvia divinorum Einnahme als unangenehm empfunden. Dieser Umstand kann durch spezielle Eisbongs oder flüssige Extrakte der Salvia divinorum Pflanze, der auf die Blätter getropft wird, vermindert werden. Solche rauchbaren Salvia divinorum Extrakte werden von verschiedenen Firmen hergestellt und sind im Wesentlichen zerkleinertes Blattwerk, welches bei der Extraktion einer wesentlich größeren Menge Blattwerk im Flüssigextrakt zur Trocknung belassen wurden und somit die Wirkstoffe des gesamten extrahierten Materials enthalten. Menschen, die ansonsten nicht rauchen, haben mehr Probleme mit dieser Art der Salvia divinorum Einnahme. Alternativ kann deshalb auch ein Vaporisator (Verdunster) verwendet werden, welcher das MSalvia divinorum aterial lediglich erhitzt, jedoch keine Verbrennung stattfinden lässt. Handelsübliche Vaporisatoren (zumeist die teureren Versionen oder jene, mit einem Feuerzeug als Hitzequelle zu betreibende) sind in der Lage die für Salvinorin benötigten Temperaturen zu erreichen und ermöglichen so eine rauchfreie Salvia divinorum Aufnahme des verdunsteten Wirkstoffes.

Salvia divinorum Kauen
Alternativ kann auch die traditionelle Aufnahmemethode genutzt werden, die darin besteht reichlich frische Salvia divinorum Blätter zu einem Ball oder einer Art Zigarre geformt im Mund zu zerkauen. Der austretende Salvia divinorum Saft, also ein wässriges Flüssigextrakt muss dabei mindestens 15 Minuten im Mund behalten werden, da der Wirkstoff nur über die Mundschleimhaut aufgenommen wird. Die Magensäure zerlegt das Salvinorin in andere, unwirksame Bestandteile. Durch das Kauen können viel längere, aber auch weniger intensive Rauschzustände als beim Salvia divinorum Rauchen / Verdunsten ausgelöst werden. Für die meisten Salvia divinorum Konsumenten dürfte jedoch der Vorgang des Kauens der Blätter eher unangenehm sein, da diese extrem bitter sind und entsprechend viel Speichel produziert wird.

Salvia divinorum Fester Extrakt
Eine weitere Methode einen Rauschzustand zu erreichen ist, einen festen Salvia Extrakt sublingual über die Mundschleimhaut zu konsumieren. Diese Konsumtechnik verursacht einen ebenso starken Salvia divinorum Rausch wie das Kauen (wenn die selbe Menge Salvinorin im Material enthalten ist). Der Rausch dauert wie beim Kauen bis zu 2 Stunden an. Für den Salvia divinorum Konsumenten angenehmer dürfte sein, dass keine großen Mengen sehr bitteren Salvia divinorum Blattwerkes über längere Zeit zu zerkauen und auszulaugen sind. Doch je nach Herstellungsmethode des Salvia divinorum Extraktes wird auch dieses Vorgehen mit einem extrem bitteren Geschmack einhergehen.

Salvia divinorum Flüssigextrakt
Bei der sublingualen Einnahme eines flüssigen Salvia divinorum Extrakts sollte unbedingt das Lösungsmittel bekannt sein, da die flüssigen Extrakte oft auf Aceton basieren und dann nicht direkt eingenommen werden sollten sondern zur Anreicherung von vorhandenem Blattwerk oder zur Herstellung von Salvinorin-Pappen dienen sollen. Alkoholische Salvia divinorum Flüssigextrakte sind eher ungefährlich, zumal die Menge des aufgenommenen Alkohols bei wirksamen Salvinorin-Konzentrationen sehr gering sein sollte (wenige Tropfen bis maximal drei Teelöffel).

Salvia divinorum Pappen
Es können auch kleine Salvia divinorum Pappen (eigentlich Löschpapier oder ähnlich saugfähiges Material) verwendet werden. Flüssiger Extrakt wird mehrmals in Abständen (zur Zwischentrocknung) auf die Pappe getropft und die Pappe wird schließlich unter die Zunge gelegt. Das Lösungsmittel, mit dem die Salvia divinorum Extraktion durchgeführt wird, muss vor der Einnahme vollständig verdunstet sein. Die bei Zimmertemperatur festen Bestandteile, darunter das Salvinorin, können nicht verdunsten und bleiben auf der Pappe zurück.

Salvia divinorum Zäpfchen
Die Konsumform als Salvia divinorum Zäpfchen ist wohl die am wenigsten verbreitete. Dabei wird der Wirkstoff über die Schleimhaut des Mastdarms aufgenommen, was eine der effektivsten Möglichkeiten der Einbringung von Wirkstoffen ist. Die Salvia divinorum Wirkung tritt nach 10 bis 20 Minuten ein und wird als sehr langsam anflutend mit einem sehr starken Maximum und einer sehr langen Gesamtwirkdauer beschrieben. Die Salvia divinorum Zäpfchen selbst bestehen aus eingetrocknetem Flüssigextrakt und einem gut wasserlöslichen Füllstoff. Es ist derzeit kein kommerzieller Hersteller von Salvinorin-Zäpfchen bekannt.

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